Rally Dakar 2007

Heute beginnt wieder der Urlauberverkehr ins ferne Dakar. Mit einer Woche Verspätung ist ab diesem Samstag die Blechkarawane zum 29. Mal in Bewegung um bis 17. Jänner ihr Ziel im Senegal zu erreichen.

Wie auch in den letzten Jahren ist in den Hotels in Dakar zu wenig Platz, mit ein Grund für den Veranstalter die Reise so strapaziös wie möglich zu gestalten, damit nur etwa 40% der Fahrer am Ziel eintreffen werden. Die aus 42 Ländern kommenden Teilnehmer teilen sich wie gewohnt in drei Kategorien auf: Motoräder (Lebensmüde, denen ihr Leben vollkommen egal ist), Autos (abgehalfterte Ex-Rallyfahrer und Skirennläufer in ihrer schwersten Midlife crisis) und LKWs (Wahnsinnige Trucker, die mit ihren Kolossen endlich mal rücksichtslos und ohne Speedlimits und Roadpricing durch Wüsten und Dörfer brettern können).

Wie man sieht, eine nette Schar sympathischer Sportler die von der Weihnachtszeit ausspannen wollen und in der Dakar einen willkommenen Ausgleich finden. Leider hat unser ursprünglicher Plan nicht geklappt dieses Jahr selber teilzunehmen, ursprünglich wollten wir ja direkt von Kenya nach Marokko um uns dort heimlich ins Teilnehmerfeld zu schleichen. Unser Fahrzeug (ein Minibagger) wäre schon bereitgestanden. Naja, vielleicht klappts ja nächstes Jahr. Im TV gesichtet wurde bereits ein Wagen unserer ersten Wahl: Ein Racing Panda von Fiat, neben der Rally-Wüsten-Ente, einem gepimpten 2CV, ein weiterer skuriller Teilnehmer dieses Rallyraids.

Bei den Motorrädern feiert heuer der Tiroler Ex-Snowboarddoppelweltmeister Martin Freinademetz seine Dakar-Premiere, der nach der ersten Etappe heute auf dem 60. Platz bei den Motorrädern liegt. Bei 217 Teilnehmern kein schlechtes Ergebniss, naja zumindest nach Tag eins.
Es wird jedenfalls ein spannender Jänner und vergesst nicht jeden Tag um 22:00 Uhr Eurosport einzuschalten!

Kommentare

  1. Vielleicht können die Kollegen hier aus Wien euren Minibagger als Begleitfahrzeug gebrauchen. ;)

  2. Naja, bei uns würden nicht so viele Kleber drauf passen, aber eine gute Idee auf jeden Fall. Viel Erfolg auch den Race Touareg 2….

  3. Das mit dem Minibagger wird vermutlich erst 2008 verwirklicht werden. Aber die Vorbereitungen sind schon im Gange. (zu sehen hier)

  4. Daniel und Daniel wollen auch erst 2008 starten. Ihr legt ja ein ganz schönes Tempo vor mit der technischen Entwicklung. Hoffe nur für Euch, dass niemand die Konstruktionszeichnungen klaut. Sonst könnt Ihr das vergessen. Die einzige Schwierigkeit sehe ich, das Reglement so ändern zu lassen, dass die Ketten zugelassen werden. Die Baumschinenklasse ist das vielleicht eine Möglichkeit. Andere machen das ja auch so, wenn sie ihr Fahrzeug nicht an die Regeln anpassen möchten.

  5. Die Konstruktionszeichnung ist bewußt abstrakt um Nachahmer von vornherein auszuschließen. Das Reglement wird erst nach der Konstruktion durchgelesen, um die Kreativität nicht unnötig einzuschränken.

    Mit genug Überzeugungskraft werden wir die Verantwortlichen sicherlich zu einer eigenen, Fahrzeugklasse überreden können, wäre auch bzgl. des Sieges etwas einfacher in einer eigenen Klasse als Einzige anzutreten.

  6. mit einem dieser netten race touraregs würd ich glatt auch mitfahren wollen :-)

  7. http://www.touareg-freunde.de/forum/showthread.php?t=6236

    Ich denke wir werden unseren Minibagger auf VW Touareg Technologie aufbauen. Dieses Forum wird uns sicher ein wenig helfen können, zudem haben wir dann zumindest ein paar jubelnde Fans bei unserer Teilnahme 2015.

  8. scherz wurde zur wahrheit meint:

    wie hier zu sehen ist ist leider schon ein motorradpilot tödlich verunglückt

    http://sport.orf.at/070109-5982/index.html

  9. Sehr tragisch. Leider passieren solche Unfälle jedes Jahr. Die Fahrer sind sich des Risikos bewußt, dass Sie mit der Teilnahme eingehen. Mein Artikel sollte durchaus zynisch wirken und mir war auch klar, dass solche tödlichen Unfälle mit großer Wahrscheinlichkeit auch heuer wieder passieren könnten.

    Sehr tragisch ist es natürlich auch wenn Zuseher in Unfälle verwickelt werden, was leider auch immer wieder passiert. Für Zuseher ist das Risiko sehr viel schwerer einzuschätzen und die Vorbereitungen der Organisatoren v.a. mit dem afrikanischen Publikum sollen dieses Jahr sehr viel intensiver gewesen sein als die letzten Jahre. Hoffen wir, dass nicht mehr passiert.

  10. Mit einem Minibagger ist man da schon sicher unterwegs. Sind ja doch relativ Stabil die Dinger. H-Gurte und ein Kühlschrank müssen halt noch rein. Dann kann nichts mehr schief gehen.

    Das mit der Fahrzeugklasse werden wir auch irgendwie hinkriegen. Dann gibts eben Auto, Motorrad, LKW und Minibagger. Soll ja nicht so das Problem sein.

    Das mit der Touareg Technologie verträgt sich mit dem Minibagger glaub nicht so gut. Aber ich habe schon mal einen Motor gefunden. Müssen wir halt schauen welchen wir nehmen und ob sich das mit dem Platz dann ausgeht.
    Wir suchen übrigens noch Sponsoren :-)

    Ist eigentlich schon mal einer mit einem Monstertruck bei der Rally mitgefahren? Grundsätzlich müssten die Fahrzeuge ja dafür geeignet sein. Man müsste halt einen riesigen Tank hinten drauf basteln damit der Sprit reicht.
    Und Reifenwechseln möchte ich bei dem Ding auch nicht. Vor allem den im Kofferraum versteckte Wagenheber stelle ich mir interessant vor.

  11. So eine Art Monstertruck … Smart auf Unimog-Chassis. Der ist aber auch in Sachen Dakar noch eher was am planen dran. Wegen der Sponsoren frag doch mal bei der Regierung nach. Wenn Ihr schon von MTU den Motor nehmt, dann lasst Euch gleich noch ne Kanone drauf basteln. Dann könnte das als Friedensmission durchgehen. Ist ja gerade schwer im Trend.

  12. Jetzt haben wir ja wieder ein Jahr Zeit zum planen. Mostertruck is mir persönlich zu hoch oben; Das Aussteigen ist damit zu umständlich.

    Vielleicht vercheckt VW ja die heurigen Touaregs recht günstig auf irgendeinem Flohmarkt. Dort könnte man dann zuschlagen.

    Naja, mal sehen. Das mit der Kanone ist gar nicht so schlecht, dann ist Mali auch kein Problem wegen irgendwelcher Banditen.

  13. Das war der beste Rally aller Zeiten!

Trackbacks/ Pingbacks

  1. [...] Wie die Konsumkinder schon berichtet haben, hat die Rally Paris Dakar wieder begonnen. Ursprünglich wollten die Konsumkinder und der Hausmasta ja auch teilnehmen. Irgendwie haben wir das Ziel aber bei unserer Kenyaexpedition aus den Augen verloren. [...]