MacBook Pro vs. Microsoft Surface Book

Nach der mauen Apple-Präsentation Anfang September knallt Microsoft eine Produktpräsentation hin, die sich gewaschen hat und scheint den Innovationsspieß umzudrehen. Es ist tatsächlich eine bemerkenswerte Premiere, dass Apple ein iPad Pro präsentiert, für das die Surface Tablets wohl direkt Model gestanden sind. Apple als Copycat? Das ist neu.

Was wir uns für das Macbook schon lange gewünscht haben

Als nächsten Schritt präsentiert Microsoft ein Notebook, dessen Möglichkeiten und Ausstattung schon längst von Apple erwartet worden wären. Ein Convertible mit hochsensiblem Touch-Display, Top-Qualität (scheinbar) und von den technischen Details dem MacBook ebenbürtig, teils überlegen.

Was mich speziell interessiert, waren die Dimensionen. Ein wichtiger Kaufentscheid, als ich heuer das aktuelle MacBook Pro 13″ gekauft und Macbook 12″ und Air gegeneinander abgewogen habe. Leistung und Größe mussten in einem sehr guten Verhältnis stehen. Beim Macbook Pro 13″ war dies definitiv der Fall. Doch wie sehen die Abmessungen im Vergleich zum Surface Book aus?

Apple Macbook Pro:
Höhe: 1,8 cm
Breite: 31,4 cm
Tiefe: 21,9 cm
Gewicht: 1,58 kg
(mehr technische Details)

Microsoft Surface Book:
Höhe: 1,3 – 2,3 cm
Breite: 31,2 cm
Tiefe: 23,2 cm
Gewicht: 1,52 kg
(mehr technische Details)

Beide sind also fast identisch, einzig die Höhe unterschiedet sich ein wenig und ob der halbe Zentimeter mehr in der Tasche stört, muss jeder mit seiner Tasche ausdiskutieren.

Eine fast schon philosophische Diskussion

Microsoft hat jetzt tatsächlich ein tolles Produkt vorgestellt. Wie es in der Praxis läuft wird sich weisen. Zum Glück ist meine Kaufentscheidung zugunsten des MacBook Pro 13″ schon vor dem Sommer gefallen. Dadurch spare mir eine fast schon philosophische Diskussion mit mir selber. Aber nach dem Rechnerneukauf ist vor dem Rechnerneukauf, auch wenn dies erst in einigen Jahren wieder der Fall sein wird. Wie dann die Klapprechnerwelt aussehen wird, ist seit Microsofts Keynote wieder ein kleines bisschen offener.

P.S.: Und gerade entdecke ich, dass Dell mit seinem XPS-Reihe nachzieht. Voila, so wollen wir es haben!