Stöckchen – Wie wir arbeiten

Ich glaub das nicht. Wir wurden mit einem Stöckchen beworfen. Wie das denn? Erst mal den Trotzendorff wieder in den RSS werfen und beobachten was der jetzt so macht. Das ist ja schon gefühlte Ewigkeiten her. Na da schaust drein.

Doch jetzt zum Stöckchen:

Blogger-Typ

Zig Domains im Portfolio, tausend neue Ideen aber keine Durchhaltekraft. Daher nur einen aktiven privaten Blog, einen halbaktiven Gründerzeitblog, einen viertelaktiven Fotoblog und einen halbaktiven Corporateblog. Das wars. Mehr ist spaßhalber neben dem Brotjob als Grafiker nicht drin. Aber stolz schon seit 03 zu bloggen und mit jemanden in der WG gewohnt zu haben, der seit 99 bloggt. Ein Dinosaurier so gesehen.

Gerät­schaf­ten digi­tal

Alle. Davon sind sehr viele Stunden in täglichem Betrieb: Handtelefon mit Touchscreen, Flachbildrechner mit kleinem schwarzen Apfel auf der Vorderseite, Frühstücksbrettchenartiges Ding mit berührungsempfindlicher Glassoberfläche. Immer wieder in der Hand: Diveres Fotoapparate verschiedenster Hersteller, davon häufig: Ricoh GRD IV und Fujifilm X-Pro 1.

Gerät­schaf­ten ana­log

Viele. Die Favoriten: Handdruckmaschine, Polaroidkamera, Buttonmaschine und Kaffeemaschine. Nicht zu vergessen: LML 125er als tägliches (im Sommer) Reittier.

Arbeits­weise

Viel, viel RSS. Am besten täglich! Wenig raus und immer wieder im redaktionellen Zweifel.

Wel­che Tools nutzt du zum Blog­gen, Recher­chie­ren und Bookmark-Verwaltung?

Lesen: RSS, Presse, Standard
Recherchieren: Wikipedia, Foren (viele)
Bookmark-Verwaltung: Evernote, Twitter, S-Taste bei Feedly

Wo sam­melst du deine Blogideen?

Im Leben, im Fotoapparat, Im Netz

Was ist dein bes­ter Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet?

Eine defekte Internetverbindung. Wenn die Leitung läuft: Alle Bling-Blings von Mail, Apps, To-Do’s etc. abdrehen und dann konsequent sitzen.

Benutzt du eine To-Do-List-App?

Viele in regelmäßig wechselnder Besetzung. Zur Zeit eine Kombination aus Wunderlist (für Kleinkrams) und 2Do für größere Projekte und Aufträge. Wichtig ist, dass die App auf allen Devices synchron läuft: Rechner, Handy, Tablett.

Letztes Jahr war Things in Einsatz, davor PHProjekt, davor…

Gibt es neben Tele­fon und Com­pu­ter ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Das Tablett hat sich perfekt in den Arbeitsalltag eingeführt. Vom ersten Tag an. Sehr erstaunlich. Ohne Fotoapparat wäre die Welt auch ein wenig trauriger.

Gibt es etwas, das du bes­ser kannst als andere?

Ich bin noch auf der Suche, aber da ich seit gefühlten Ewigkeiten im Netz unterwegs bin, das Computerzeugs inkl. Programmierung etc. von Picke auf sogar im Studium gelernt habe und eine gut aufgestellte Grundbildung besitze, bin ich glücklicherweise digital sehr leichtfüßig unterwegs. Soll heißen: Wenn da eine Idee bohrt, kann ich sie sang- und klanglos komplett ohne fremde Hilfe umsetzten. Das ist schon recht fein auf niemanden angewiesen zu sein, wenn man sich mal ein wenig austoben möchte.

Was beglei­tet dich musi­ka­lisch beim Bloggen?

Die letzten Alben in der iTunes Playlist: Daft Punk, Carla Bruni, Songcontest 2013, David Bowie. Kommt drauf an wie schnell der Job fertig sein muss.

Wie ist dein Schlafrhyth­mus — Eule oder Nach­ti­gall Lerche?

Abends früh schlafen, morgens früh raus. D.h. wenn möglich spätestens um elf im Traumland alle Kumpels begrüßen und um sechs wieder den startenden Tag anlächeln.

Eher intro­ver­tiert oder extrovertiert?

Beides. Bin eine Rampensau und stehe gerne vorne (z.B. machen mir Workshops schon sehr viel Spaß) andererseits bin ich in unbekannten Territorien zurückgezogen und beobachte aus meiner Höhle.

Wer sollte diese Fra­gen auch beantworten?

Boahh….. Wer bloggt den noch so? Bitte einfach diese Stöckchen nehmen, wer will. Ha, jetzt weiß ich jemanden, dessen Blog auch seit einer Weile brach liegt: Der Tirolercast soll ruhig auch mal wieder ein paar Zeilen schreiben und nicht nur über Apfelware posten 🙂

Der beste Rat, den du je bekom­men hast?

Ich habe vor fast genau zehn Jahren ein abgefu**tes Tuch geschenkt bekommen, mit dem Tipp den Rechner mal auch öfters damit zu verstecken und nicht den lieben langen Tag davor zu sitzen. Das Tuch ist noch immer im Büro und verdeckt aktiv den Drucker, steht aber für alle Fälle einer spontanen Computerphobie bereit.

Noch irgend­was wichtiges?

Das der Trotzendorf mich hier mit einem Stöckchen bewirft, ts, ts, ts…. Muss dann doch mal wieder was machen hier, oder so…..

 

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