ÖMM – Das Training: Mit 2.6 PS auf 2020 Meter

Die letzten Tage vor dem größten Abenteuer der Alpen mit den wenigsten PS stehen bevor. Die letzten ÖMM Trainingseinheiten sind absolviert, die meisten groben Vorbereitungen abgeschlossen, die Packlisten geschrieben. Das Höhentraining führte uns Anfang Juni  in umgekehrter Richtung der Rennstrecke entlang nach Kühtai.

Das Rennfahrzeug des ÖMM in Kühtai
In der Homebase gestartet, ging es frühmorgens über das Sellrain hoch hinauf Richtung Kühtai. Die Strecke ist nicht neu, auch nicht mit wenigen PS. Diese Strecke ist regelmäßig Probestrecke für die Möps gewesen: Fahrt 1 und Fahrt 2. Mir so wenigen PS bin ich aber noch nie so hoch hinaus gekommen und ich bin begeistert: Es klappte ganz hervorragend, nirgends ging der kleine Motor in die Knie.
Held vor Staudamm
Heldenhaft posiere ich nach meinem Gipfelsieg vor der Staumauer in Kühtai. Von dort ging es dann wieder Richtung Tal. Bergab ist erfahrungsgemäss mehr Konzentration gefordert, als bei Zentimetergeschwindigkeiten im Zeitlupentempo bergauf.
Haiminger Berg mit Blick auf Mieminger Kette und Mieminger Plateau
Der Blick vom Haiminger Berg ist fantastisch: Die Mieminger Kette und das Mieminger Plateau. Im Tal angekommen ging es stupide und monoton Richtung Basisstation. Eine Bergfahrt ist einfach doch unterhaltsamer.

Die letzten Tage zum ÖMM

Leider konnte ich am darauffolgenden Wochenende keine Trainingsfahrt mehr machen. Sie hätte mich mit einigen Höhenprüfungen und insgesamt weiteren ca. 90 Kilometern um den Tschirgant geführt. Egal, wir werden dass auch so schaffen.

Am Freitag werden wir zum ÖMM Richtung Sölden anreisen und das große Abenteuer beginnen. Allen anderen Mithelden wünschen wir noch eine erholsame Vorbereitungszeit. Wir sehen uns dann im Fahrerlager im Ötztal.